Colmar
Sehenswürdigkeiten
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Übersicht: Sehenswürdigkeiten Colmar
Dieses unwiderrufliche Urteil, von George Duhamel im Jahr 1931 formuliert, stößt heute noch beim Besucher der tausendjährigen Stadt auf Resonanz. Die Stadt ist eingebettet in Weinberghügel und liegt am Knotenpunkt wichtiger europäischer Verkehrswege. Sie verzaubert mit ihren bunten Fassaden und dem reichen Architekturerbe so manchen Gast.. Der Stadtkern besteht aus einem richtigen Mosaik von Fachwerk, Treppengiebeln, Skulpturen, fein ausgearbeiteten Schildern, wuchtigen Kirchen, Kanälen und erfrischenden Brunnen. Der Besucher taucht in eine malerische Traumwelt und glaubt ins Mittelalter oder die Renaissance zurückversetzt zu sein.

Gelegen im Zentrum der Region Elsass, der kleinsten Region Frankreichs, befindet sich Colmar auf halber Strecke zwischen Straßburg (im Norden) und Mühlhausen (im Süden). 20 km von der deutschen Grenze und 67km von Basel (Schweiz) entfernt, mitten in den elsässischen Weinbergen, am Fuße der Vogesen und nicht weit enfernt vom Rhein, ist Colmar in der Tat das Zentrum des mittleren Elsass.



Sehenswürdigkeiten Colmar

"Eine Stadt, die man ansehen und wiederansehen kann, ohne es jemals leid zu werden"

Le Monde du plein air

Das Elsass ist eine der Regionen, die bei Touristen sehr beliebt ist: Franzosen, Europäer und internationale Gäste halten sich hier gerne auf. 2011 waren es 11,7 Mio., die diese schöne im Osten liegende Region besuchten.

Tradition und Modernität liegen täglich dicht beieinander, Gastlichkeit und Gastfreundlichkeit sind die wichtigsten Aspekte und das Angebot für Touristen ist vielfältig und hochqualitativ. Das Elsass ist eine attraktive Region, deren touristisches Wachstum kein Ende findet.



Colmar ist ein beliebtes Ausflugsziel für Romantiker und Familien. Der Tourismus in der Hauptstadt des elsässischen Weines verzeichnete 2011 einen deutlichen Anstieg und wird auch weiterhin, aufgrund der vielen Veranstaltungen im gesamten Jahr (vgl. S. 10), zunehmen. Auch wenn die Franzosen, die mehr als die Hälfte der Besucher ausmachen (61%), ist die Anzahl der ausländischen Touristen nicht zu vernachlässigen. Deutsche, Belgier, Schweizer, Spanier, Chinesen, Japaner, Südamerikaner- schätzen das Elsass sehr.

In Colmar zeigt sich das gesamte Elsass von seiner schönsten Seite. Jede Jahreszeit ist schön und hat ihre eigenen Vorteile. Zwischen dem Regionalen Naturpark Ballons des Vosges und dem Rhein können Sie viele Angebote nutzen: Sport, Natur, Entspannung, Kultur und Tradition, Architektur… Leicht werden Sie von der renommierten Küche, den erlesenen Weinen, den Hotels mit Charme und einem romantischen oder gemütlichen Spaziergang entlang der Lauch verführt.


Upper Rhine Valley
Dieses trinationale Projekt getragen von Basel und dem Kanton BaselLandschaft (Schweiz), Colmar und Mühlhausen (Frankreich), Freiburg im Breisgau (Deutschland) und dem EuroAirport Basel-MühlhausenFreiburg im Breisgau, hat als Ziel, den Tourismus in einem breiten Grenzgebiet (21 000km²), das den Touristen noch mehr Vielfalt bieten soll, zu fördern.


Ein einzigartiges Kulturerbe
Durch seine geographische Situation und seine Geschichte hat Colmar von einem Mischung der Kulturen Nutzen gezogen. Seine Architektur ist das Symbol für diesen starken germanischen Einfluss. Trotz der Kriege, die die Stadt erleiden musste, blieb dennoch fast alles unbeschädigt und bietet heute einen Streifzug durch die Jahrhunderte. Viele der fein restaurierten Gebäude, die aus dem Mittelalter bis zur Renaissance stammen, sind heute historische Denkmäler.


Die Sankt Martins Stiftskirche
Die 1235-1365 erbaute Stiftskirche St. Martin ist eines der bedeutendsten Bauwerke der elsässischen Gotik. Die Spitze des Südturms brannte 1572 mitsamt Dachstuhl ab. Drei Jahre später wurde sie durch die originelle zwiebelförmige Laterne ersetzt, die dem Gotteshaus seine charakteristische Silhouette verleiht. Die Kirche wurde mehrfach restauriert. Die jüngsten, 1982 abgeschlossenen Arbeiten haben die Fundamente einer früheren Kirche, die um das Jahr 1000 gebaut worden war, sowie die Spuren mehrerer Erweiterungen aus dem 11. und 12. Jahrhundert zutage gefördert. Von 1791 bis 1802 war die Martinskirche Sitz eines konstitutionellen Bistums.


Dominikanerkirche
Sie beherbergt heute das Meisterwerk von Martin Schongauer „Maria im Rosenhag“. Die großräumige Hallenkirche mit der Holzdecke, die von schmalen Säulen ohne Kapitell getragen wird, ist eines der schönsten Beispiele der Bettelordenarchitektur im Hochmittelalter. 1346 wurde die Kirche fertiggestellt. Auftraggeber waren die Dominikaner von Colmar, die im 14. Jahrhundert von sich reden machten, als sie die Reform des Dominikanerordens einleiteten, die sich über das ganze Reich erstreckte.


Le Koïfhus (Altes Kaufhaus)
Das Koifhus, Handels- und Wirtschaftszentrum von Colmar, wurde 1480 vollendet. Es ist das älteste öffentliche Gebäude der Stadt. Eine kürzlich durchgeführte, originalgetreue Restaurierung hat ihm seine Renaissance-Balustrade zurückgeben, die vor gut zwanzig Jahren abgerissen worden war. Im Erdgeschoss befanden sich das Warenlager und die Zollhallen für Ein - und Ausfuhrgüter. Im ersten Stock waren die Versammlungsräume für die Abgeordneten des 1354 von zehn elsässichen Reichsstädten gegründeten Zehnstädtebundes untergebracht.


Das Haus Pfister
Das Haus, das den Namen eines seiner Eigentümer im 19. Jahrhundert trägt, ist ein Symbol des alten Colmars. 1537 wurde es für den Hutmacher Ludwig Scherer gebaut. Mit seinem holzgeschnitzen langen Balkon und dem über zwei Stockwerke reichenden Eckerker ist es von der Anlage her noch mittelalterlich; der Fassadenschmuck dagegen ist im Stil der Renaissance gehalten. Der gemalte Fassadenschmuck stellt die Habsburger Kaiser aus dem XVI. Jahrhundert dar, sowie die Evangelisten, die Kirchenväter, allegorische Figuren und biblische Szenen.


Kopfhaus
1609 wurde das Kopfhaus, ein prächtiges Beispiel deutscher Renaissancearchitektur, für den Händler Antonius Burger errichtet. Seinen Namen verdankt es den zahlreichen skurrilen Köpfen oder Masken, welche die Fassade mit dem über drei Stockwerken reichenden Erker zieren. Auf dem Volutengiebel steht eine Küferstatue von Bartholdi (1902).


Das alte Haus der Vereinigung der Pflüger
Das alte Haus der Vereinigung der Pflüger (1626), Haus Adolph, ist das älteste Haus in Colmar. Das Haus des Ritter Saint-Jean und der alten Garde sind nur ein kleiner Teil aller architektonischen Schätze in Colmar. Jede der mittelalterlichen Gassen versteckt ungewöhnliche Schätze, die es wert sind, sich dafür Zeit zu nehmen, um diese so untypische Stadt lieben zu lernen.

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